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Geschichte
Die Freiwillige Feuerwehr Pöggstall wurde am 30. Oktober 1871 unter dem zu dieser Zeit
amtierenden Bürgermeister Josef Weitzenböck und den Gemeinderäten Johann
Wagmeister und Franz Vogler gegründet.
Der erste Hauptmann der Freiwilligen Feuerwehr Pöggstall war Johann Wagmeister.
Die beschlossenen Statuten wurden durch den damaligen Statthalter am 10. Novenmber 1871 genehmigt.
Im §1 dieser Statuten wurde folgende Instruktion verankert:
"Sobald der Feuerruf ertönt, eilt jeder Feuerwehrmann vollständig ausgrüstet
auf den Versammlungsplatz."
Der Leitsatz für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Pöggstall kommt heute noch
sinngemäß diesem §1 gleich - der Unterschied ergibt sich lediglich durch die
veränderten Ausbildungsmaßnahmen und den technischen Fortschritt:
Früher rannte ein Hornist durch Pöggstall, um mit seinem Horn Alarm zu blasen - heute
werden über den Notruf 122 die Sirenen und Mobiltelefone der Feuerwehrmänner alarmiert.
Früher wurde die Handspritze mit Pferden zum Brandplatz gezogen heute werden die
Einsätze mit modernsten Fahrzeugen und Geräten bewältigt.
1892 wurde eine für die damalige Zeit moderne von Pferden gezogene Saug- und Druckpumpe
angekauft. Dieses Gerät wurde 1930 nach insgesamt 56 Verwendungen zum letzten Mal eingesetzt.
Zwischen 1934 1955 leistete eine dreistufige Feuerkreisellöschpumpe mit Benzinmotor
(Tragkraftspritze) wertvolle Dienste bei verschiedensten Einsätzen.
1965 wurde mit dem Bau eines modernen Feuerwehrhauses begonnen, welches nach dreijähriger
Bauzeit 1968 fertiggestellt werden konnte. Im gleichen Jahr übersiedelte die Freiwillige
Feuerwehr vom Meierhof in dieses neue Gebäude.
1990 bezog die Freiwillige Feuerwehr nach einer Um- bzw. Zubauzeit von einem halben Jahr den von
der Gemeinde Pöggstall angekauften "Bauhof" der österreichischen Bundesforste.
Im letzten Jahrzehnt wurde das Einsatzhaus der Freiwilligen Feuerwehr durch Erweiterungen
(drei Fahrzeugboxen, Spindraum, Funkraum, Büro, Aufenthaltsraum, zwei Duschen und drei
Toiletten) den heutigen Anforderungen angepasst. Aber auch der Fahrzeug- und Gerätestand,
die Mannschaftsausrüstung und die Ausbildung entsprechen in jeder Hinsicht dem aktuellen
Entwicklungsstand im Zivilschutzsektor.
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